Verein für roma in Sachsen                  O Klubi E romenge taro sachsen


Umzug nach Grünau

Seit April 2018 befindet sich unser Büro nicht mehr im Pögehaus, sondern in Grünau in der Ludwigsburgerstraße 14. Hier haben wir neben einem Büroraum auch weitere Räume für Veranstaltungen, Workshops und Seminare.  Offene Sprechzeit ist Donnerstag 10.00 bis 13.00 Uhr oder vereinbart einfach einen Termin mit uns per E-Mail (romano-sumnal@web.de)  oder per Telefon 0341/24785244.

Spenden für roma in Plauen

Liebe Freunde und Unterstützer, wir fahren nächste Woche wieder nach Plauen um dort die Brandopfer und deren Familien zu besuchen. 
Leider leben die betroffen Roma dort in sehr schlechten Umständen, es fehlt ihnen an vielem und sie sind auf ehrenamtliche Hilfe von allen Seiten angewiesen. Aus diesem Grund möchten wir ein paar Dinge sammeln, die wir mitbringen können. Wenn ihr Lust habt, uns zu unterstützen, könnt ihr uns bis Mittwoch gerne etwas von folgenden Dingen in unserem Büro in der Hedwigstraße 20 vorbei bringen:

-Windeln
-Babynahrung
-Babyhygieneartikel
-haltbare Lebensmittel (alles bitte noch mit MHD und original verschlossen, nichts was schnell verderben könnte)
- Lebensmittel die vor allem Kinder gerne mögen (es leben viele Kinder in den Familien).

An Kleidung besteht erstmal kein Bedarf, hierzu konnte vor Ort schon viel geholfen werden.
Zur Übergabe könnt ihr entweder Montag, Dienstag oder Mittwoch zwischen 10.00 und 14.00 vorbei kommen oder ihr schreibt uns eine PN und wir vereinbaren eine andere Zeit.
Lieben Dank,
euer Team von Romano Sumnal Leipzig


INTERNATIONALER GEDENKTAG AN DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS

27.01.2018

Unsere Rede anlässlich der Gedenkfeierlichkeiten der Stadt Leipzig

Sehr geehrte Vertreter der Generalkonsulate Russlands und der USA, sehr geehrter 

Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Vertreter der Politik und der 

Religionsgemeinschaften, sehr geehrte Vertreter aus Kultur und Gesellschaft,

Liebe Damen und Herren.

Romalen, Phralalen, Phejalen

am heutigen Tag gedenken wir den Opfern von Auschwitz die vor 73 Jahren befreit wurden. 

Wir denken an die Menschen, die im Nationalsozialismus leiden mussten, gequält und 

ermordet wurden.Wir denken an diese dunkle Zeit in der deutschen und europäischen 

Geschichte und wissen, dass sich so etwas nie wieder wiederholen darf und das wir alles 

dagegen tun müssen um das Gedenken aufrecht zu erhalten und zu verhindern, dass jemals 

wieder ähnliches passiert.

Wir, die Sinti und Roma, sind nicht die Opfergruppe, die den Menschen zuerst einfällt, 

wenn sie an den Nationalsozialismus denken, in den Schul– und Lehrbüchern erscheinen 

wir meist am Ende der Aufzählung nachdem „und“  In der Literatur wird heute von ca. 

500.000 Sinti und Roma gesprochen, die im Nationalsozialismus ums Leben kamen. Die 

Zahl ist eine Schätzung und man kann sicher sein, dass es mehr waren.

Ich selbst bin Rom, meine Familie stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien – aus 

Mazedonien. Auch dort wurden wir nicht verschont, wie zum Beispiel in Bulgarien, in 

Serbien, in Bosnien, in Kroatien und in Rumänien. Viele Menschen wurden hier Opfer des 

Nationalsozialismus. Um so trauriger ist es, dass es gerade die Roma aus diesen Ländern 

sind, die heute bei uns in Deutschland Hilfe suchen und oftmals abgelehnt und mit 

Vorurteilen ausgegrenzt werden. Ich hatte meine Rede für den heutigen Tag bereits 

vorbereitet, als mich Anfang des Jahres der Hilferuf aus Plauen erreichte. Dort war kurz vor 

Silvester ein Haus abgebrannt in dem hauptsächlich Roma lebten. Während hilfsbereite und 

mutige Menschen halfen, die Kinder und Frauen aus dem Haus zu holen, stand ein Großteil 

der Nachbarschaft auf der anderen Seite und rief einschlägige nationalsozialistische 

Sprüche, forderte die Helfer sogar auf die Menschen verbrennen zu lassen!

 

Es bestürzt mich zu tiefst, dass es 73 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs immer noch 

Menschen gibt, die nicht verstanden haben was damals passiert ist und wie sehr 

Menschenhass und Rassismus unser gesellschaftliches Zusammenleben gefährden. 

Antiromaismus – so nennt man den Rassismus der sich gegen Roma und Sinti richtet – ist in

unserer Gesellschaft leider immer noch weit verbreitet. Auf allen Ebenen und in allen 

Schichten.

Leider gibt es weder bei uns in Deutschland, noch in der EU eine Strategie und einen Plan 

diesen Antiromaismus zu bekämpfen. Unser Volk spielt weder in den Schulbüchern noch an 

den Universitäten eine Rolle. Zwar gibt es mittlerweile Bundesländer die Sinti und Roma 

als Thema in den Lehrplänen der Schulen stehen haben, doch es gibt kaum eine Schule an 

der dies umgesetzt wurde. Es gibt kaum einen Lehrer, der über uns unterrichtet, niemanden 

der beginnt, die Vorurteile, Stereotypen und den Antiromaismus aufzuräumen. 

So entwickeln sich Vorbehalte Ablehnung und Hass – wie wir es z.B. in Plauen gesehen 

haben – auch 73 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz immer weiter und eskalieren 

leider auch immer wieder.

 

Vor zwei Jahren durfte ich eine Delegation von überlebenden Sinti und Roma nach 

Auschwitz begleiten. Der 02. August ist der Gedenktag der Sinti und Roma, die in 

Auschwitz ums Leben kamen. An diesem Tag fand im Jahr 1944 ein großer Aufstand statt, 

nach dem die meisten noch lebenden Roma und Sinti umgebracht wurden. Der zweite 

August gilt in Polen als offizieller Gedenktag, in Deutschland spielt dieser Tag bisher leider 

noch keine Rolle. An diesem Tag versammeln sich Sinti und Roma aus ganz Europa in 

Auschwitz und Gedenken der Opfer. 

Ich hatte damals die Gelegenheit Herrn Peter Höllenreiner kennen zu lernen. Einen Sinto 

der als Kind in Auschwitz leben musste und der damals 71 Jahre nach der Befreiung zum 

ersten mal wieder zurück in das Lager kam. Es war ihm anzumerken wie schwer ihm dieser 

Besuch fiel und wie sehr er sich überwinden musste, die Baracken und Wege wieder zu 

betreten. Dennoch war es ihm sehr wichtig besonders den jungen Menschen, von seinen 

Erfahrungen und seiner Geschichte zu erzählen. Nach den Gedenkfeierlichkeiten erzählte er 

einer Gruppe junger Roma aus verschiedenen Ländern seine Geschichte. Er berichtet von 

seien schrecklichen Erlebnissen mit Dr. Mengele und den Versuchen, die an ihm und seinen 

Geschwistern vorgenommen wurden. Diese Geschichte war so traurig und grausam, dass 

man sie kaum nacherzählen kann. Ein Satz ist mir jedoch stark in Erinnerung geblieben. 

Herr Höllenreiner sagte zu den Jugendliche:

„Die Hölle von Auschwitz war schrecklich, was mich in meinem Leben aber wirklich 

traumatisiert hat, dass war das Leben danach.“

Während die Roma in vielen anderen Ländern Europas wieder leben konnten. Erging es den

Sinti und Roma in Deutschland anders. In Westdeutschland, der späteren Bundesrepublik, 

saßen die selben Verfolger und Antiromaisten, die bereits während des Kriegs gegen Roma 

und Sinti gearbeitet und gehetzt hatten,  immer noch an den gleichen Stellen. Kaum ein 

Kind einer Roma oder Sintifamilie durfte im Westen Deutschlands nach dem Krieg eine 

Schule besuchen, kaum ein Jugendlicher konnte eine Ausbildung machen. Die Menschen 

wurden ausgegrenzt und verzogen sich nach und nach aus Angst an den Rand der 

Gesellschaft. Erst Anfang der 80er Jahre konnte dieser Teufelskreis langsam aufgebrochen 

werden, doch bis heute lässt sich diese Ausgrenzung und Benachteiligung spüren. 

Auch im Osten Deutschlands – in der DDR erging es den Roma und Sinti nicht gut. Auch 

hier verschwanden Vorurteile und Diskriminierung nicht mit dem Ende des Kriegs. Leider 

ist über das Leben der Sinti und Roma in der Nachkriegszeit hier nicht viel bekannt. Wir 

wissen heute nur, dass viele Familien versuchten fort zu gehen, sich ebenfalls bemühten ihr 

Identität zu verbergen und nach und nach aus dem Bild der Öffentlichkeit verschwanden. Es

blieben aber die Vorurteile.

Diese Vorurteile sind bis heute geblieben, sie haben sich nicht verändert und sie sind nach 

wie vor in allen Schichten der Gesellschaft.

Leider entwickelt sich die Stimmung bei uns in Deutschland und in ganz Europa momentan 

wieder zurück. Wir müssen aufpassen, dass die Erinnerung an die schrecklichen Taten, die 

einst passiert sind, nicht vergessen werden und müssen an uns arbeiten, weiterhin gegen 

Rassismus und Diskriminierung zu kämpfen.

Ich möchte mit Ihnen zum Schluss meiner Rede noch eine Erinnerung an Herrn 

Höllenreiner teilen, die mir immer wieder Hoffnung gibt:

Nach unserem Besuch der Gedenkstätte in Auschwitz, versammelte sich unsere 

Reisegruppe, zu der 10 Auschwitzüberlebende gehörten in einem Restaurant. Es gab gutes 

Essen, Musik und es wurde getanzt. Irgendwann fragte eine Journalistin Herrn Höllenreiner,

wie er nach solch traurigen Erinnerungen am Abend denn feiern und tanzen können und er 

antwortete:

Am Tag haben wir geweint und getrauert um dass, was uns und unseren Familien 

widerfahren ist und am Abend feiern wir, dass wir noch leben.  

Nur so konnten wir all die Jahre überleben. 

Offener Brief an den Vogtlandkreis und die Stadt Plauen zum Brand vom 30.12.2017

Sehr geehrter Herr Landrat Keil, sehr geehrter Oberbürgermeister Oberdorfer,

interessierte Öffentlichkeit,

 

wir wenden uns an Sie, da uns die Vorkommnisse der letzten Wochen große Sogen bereiten.

Wir, der Verein Romano Sumnal, sind eine Selbstorganisation der in Sachsen lebenden Roma. Uns erreichte Anfang Januar ein Hilferuf aus Plauen, da sich die Opfer des Brandes vom 30.12. in größter Sorge befinden. Für die Menschen in der Trockentalstraße war dies nicht der erste Brand und sie befürchten auf Grund erneuter Geschehnisse weitere Anschläge. Die Tatsache, dass wie aus der Presse zu entnehmen war – Menschen auf der anderen Straßenseite mit nationalsozialistischen Rufen laut wurden und aufforderten die Menschen brennen zu lassen, kann diese Angst der Betroffenen nur bestätigen.

 

Wir sind entsetzt über dieses menschenverachtende Verhalten, welches sich gezielt gegen eine Opfergruppe des Nationalsozialismus richtet.

 

Aus diesem Grund fordern wir die Stadt Plauen und den Vogtlandkreis auf, hier konsequent Stellung zu beziehen

 

  • sich gegen Rechte Taten und Äußerungen zu stellen

  • die Ermittlungsarbeit mit allen Mitteln zu unterstützen und zu befördern

  • die Betroffen zu schützen, zu versorgen und weiteren Anschlägen präventiv entgegen zu wirken

 

Das Leid der Opfer von Plauen besteht aber nicht erst seit dem 30.12.2017. Wie uns zugetragen wurde und wie wir bei unserem Besuch in Plauen selbst feststellen konnten leben die Betroffenen bereits seit längerem in sehr besorgniserregenden Umständen – die Wohnungen sind in einem schlechten Zustand, soziale Unterstützung zum angemessenen Leben in Plauen findet nicht statt, die körperliche Unversehrtheit ist nicht gewährleistet.

 

Als Landrat des Vogtlandkreises, als Oberbürgermeister der Stadt Plauen und als Plauenerinnen und Plauener sehen wir Sie in der Pflicht, das Elend der Einwohner Ihrer Stadt zu mildern und Sie aus ihrem Elend heraus zu holen. Schauen sie nicht weg, sondern handeln Sie. Lassen Sie nicht zu, dass Einwohner ihrer Stadt zu Opfern werden und in Angst leben müssen.

 

Gerne unterstützen wir Sie dabei auch mit unseren Erfahrungen, Kenntnissen und Netzwerken.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 


Aktuelles:

Romani Rose kommt nach Leipzig

Wann? Dienstag, 19. September 2017, 17:00 Uhr 

Wo?     Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6 

Was? 

Die Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma – Erfahrungen und aktuelle Herausforderungen 

Die Ausgrenzung von Sinti und Roma begann schon während der Herausbildung der modernen Territorialstaaten in Europa. 

In der Zeit des Nationalsozialismus fand sie ihren grausamen Höhepunkt: Über 500.000 Sinti und Roma wurden aus rassistischen Gründen verfolgt und ermordet. 

Erst 1982 erkannte die Bundesregierung den Völkermord an ihnen offiziell an. 

Ihre Ausgrenzungsgeschichte sowie heutige gesellschaftliche Herausforderungen 

beim Abbau der Diskriminierung gegenüber Sinti und Roma stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. 

Nach einem Einführungsvortrag von Herrn Romani Rose wird er im Podium gemeinsam mit Gjulner Sejdi, Vorsitzender des Vereins Romano Sumnal e. V. mit Sitz in Leipzig, über die Situation von Sinti und Roma in Europa und nötige Schritte zum Abbau der Diskriminierung diskutieren. 
Moderation: Ine Dippmann, Journalistin, Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes in Sachsen 

https://www.facebook.com/events/170027963556554/?acontext=%7B%22ref%22%3A%22108%22%2C%22action_history%22%3A%22null%22%7D

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG

Strafanzeigen gegen den AfD Abgeordneten Dr. Tillschneider

 

Wir haben Strafanzeigen wegen Volksverhetzung gegen Herrn Dr. Tillschneider gestellt und fordern ihn hiermit öffentlich zum Rücktritt auf. Derartige Aussagen wie die des Landtagsabgeordneten Tillschneider beleidigen unser Volk aufs tiefste und missachten die Schuld die Deutschland durch die Ermordung der Sinti und Roma in der Nazizeit auf sich genommen hat. Herr Tillschneider zeigt nicht nur keinen Respekt und keinen Sensibilität gegenüber diesen Tatsachen sondern agiert mit diesen Äußerungen volksverhetzend und rassistisch.

 

Von einem Landtagsabgeordneten mit Migrationshintergrund gebürtig aus Timisoara hätten wir mehr Professionalität und Verständnis, besonders gegenüber seinen rumänischen Landsleuten, erwartet. Stattdessen nutzt er die Armut und das Leid der in Sachsen-Anhalt lebenden Menschen aus Südosteuropa für seine politischen Zwecke.

 

Wir fordern den Sachsan-anhaltinischen Landtag auf sich öffentlich von den Aussagen des Abgeordneten zu distanzieren und erwarten eine öffentliche Entschuldigung.

 

Hier zu den Äußerungen von Herrn Dr. Tillschneider:

 

 

https://www.facebook.com/unddieVerantwortungwaerdein/photos/a.788720884588566.1073741828.786691951458126/1146378002156184/?type=3


roma party leipzig

08. april leipzig

informaci preku mail romano-sumnal@web.de ili ki amari facebookstranica 

www.facebook.com/romanosumnal


unser film ist fertig:

Unser Film ist fertig. In "Romnao Sumnal" geben wir - die Jugendgruppe von Romano Sumnal e.V. - einen Einblick in unsere Welt, unser Leben in Leipzig unsere Gedanken und Probleme. Schaut rein und sehr zu, was wir zu sagen haben!

"Romano Sumnal" ist eine Projekt von Romano Sumnal e.V. und RomaRespekt gemeinsam mit der Filmemacherin Leonore Kasper, gefördert durch Weiterdenken, Heinrich Böll Stiftung Sachsen.


27.01. Gedenken an die opfer des nationalsozialismus

In diesem Jahr jährt sich die Befreiung von Auschwitz zum 72. mal. Nur wenige Sinti und Roma haben diese Hölle überlebt. Diejenigen, die sie überlebten, konnten danach jedoch nicht in frieden leben und berichten heute, dass die Diskriminierung und die Repressalien, welche Ihnen in den Jahren danach widerfahren ist sie tief traumatisiert hat.

Die Täter der Nazizeit arbeiteten in neuen Ämtern weiter und die Ausgrenzung und der Hass gegenüber Sinit und Roma war in der Gesellschaft stärker denn je. Bis heute wurde dieser Antiromaismus in Europa nicht beendet. Auch in Deutschland werden Sinti und Roma weiterhin unterdrückt und ausgeschlossen. Besonders die gesellschaftlichen und politischen Verännderungen der letzten Jahre, der wachsende Nationalismus und die vermehrten rassistischen Straftaten, schüren Angst bei Sinti und Roma in Deutschland und Europa. Die einstigen Opfer der Nationalsozialisten, haben in Deutschland immer noch keinen Schutz. Roma aus Südosteuropa kommen als Asylbewerber werden ausgegrenzt, als Menschen dritter Klasse behandelt und abgeschoben. EU-Bürger aus Rumänien und Bulgarein, leben in Deutschland auf der Straße, werden bedroht und können kaum Schutz oder Hilfe in Anspruch nehmen. Menschen- und Bürgerrechte der größten europäischen Minderheit werden missachtet. 

Die aktuelle Lage und Stimmung zeigen deutlich, dass Rassismus und Diskriminierung, wie wir sie bereits aus der Vergangeneheit kennen, wieder salon- und politikfähig geworden sind.

Wir wollen dem entgegentreten und mit unserem Gedenken am Mahnmal für Roma und Sinti in Leipzig am Schwanenteich auch dieses Jahr wieder ein Zeichen setzten, gegen Antiromaismus, gegen Diskriminierung und gegen Rassismus. Wir laden daher alle Leipzigerinnen und Leipziger ein uns dabei am 27.01. ab 13.20 zu unterstützen.

 

https://www.facebook.com/events/366396227072550/

 

 

 

 

 


Pressemitteilung

Leipzig, 26.10.2016

 

Hilfe statt Strafe

 

Mit der neuen Polizeiordnung kriminalisiert die Stadt Leipzig die Ärmsten der Armen anstatt sich wirksame und sinnvolle Hilfe einzusetzen“

 

In der Ratsversammlung vom 26.10.2016 wurde im Leipziger Stadtrat über einen neue Polizeiverordnung abgestimmt. Inhalt dieser Verordnung ist mitunter die Erweiterung des Paragraphen § 4 „Verhaltensweisen mit öffentlichen Beeinträchtigungen“ um den Satz „Das Betteln durch Kinder und durch Erwachsene in Begleitung von Kindern ist untersagt.“

Die Stadtverwaltung begründet die Einbringung des Satzes mit vermehrten Beschwerden über bettelnde Kinder und Jugendliche und schreibt in Ihrer Begründung, die Kinder würden als Druckmittel und Mitleidserreger auf die Spendenfreundlichkeit der Passanten eingesetzt werden und unterstellt sogar „gegebenenfalls eine betrügerische Absicht“

Die Tatsache, dass die betroffenen Menschen größtenteils obdachlos auf der Straße, in Abrisshäusern, Kellern oder anderen unwürdigen Unterkünften leben, wo sie ihre Kinder nicht allein lassen können, wird hier ausgeblendet. Anstatt nach sinnvollen Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung dieser Kinder zu suchen und menschenwürdige Unterkünfte, Aufenthaltsorte und Betreuungsprojekte für die betroffenen Kinder zu schaffen, werden die Familien kriminalisiert und mit Ordnungsgeldern bestraft.

Ein Teil der in Leipzig bettelnden Menschen sind Roma aus Bulgarien, Rumänien und

 

 

Ungarn. Sie sind EU-Bürger, genießen die Freizügigkeit und dürfen in Deutschland leben und arbeiten. Trotzdem leben Sie bei uns auf der Straße, können ihre Kinder nicht in Schulen oder Kindergärten anmelden, es gibt keine geeigneten Unterkünfte für die Familien, in Ämtern und Behörden erfahren sie meist Ablehnung und Diskriminierung. Projekte und Initiativen in der Stadt, die diesen Menschen Hilfe anbieten und versuchen sie von der Straße zu holen, sind uns bisher nicht bekannt.

 

Wir wünschen uns, dass Leipzig endlich seinem selbstgewählten ruf einer „Weltstadt“ gerecht wird und über den Tellerrand schaut. Menschen in Not brauchen Hilfe keine Strafe, viele andere Großstädte haben das schon verstanden und geeignete Unterkünfte geschaffen, Projekte für Kinder und Jugendliche entwickelt und weitaus mehr erreicht.

 

Gjulner Sejdi

1. Vorsitzender

Romano Sumnal e.V.

BfDT Botschafter für Demokratie und Toleranz 2016

http://www.buendnis-toleranz.de/aktiv/festakt-auszeichnung-botschafter/170533/auszeichnung-zum-botschafter-fuer-demokratie-und-toleranz-fuer-gjulner-sejdi

 

 

 


Wir brauchen eure Unterstützung

Gebt eure Stimme für uns ab!

Wir sind nominiert für den Deutschen Engagementspreis.

PRESSEMITTEILUNG

 

Romano Sumnla ist im Online-Voting um den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2016

 

Romano Sumnal e.V. hat die Chance auf den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis / Online-Abstimmung bis zum 31. Oktober 2016 auf www.deutscher-engagementpreis.de

 

Leipzig 19.09. Romano Sumnal e.V. steht zur Wahl beim Online-Voting um den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2016. Ab sofort sind alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, auf www.deutscher-engagementpreis.de für ihre Favoriten und den Publikumspreis abzustimmen. Romano Sumnal e.V. ein Verein aus Roma und Gadje (Nicht Roma) und setzt sich für Roma in Sachsen ein, wir engagieren uns gegen Antiromaismus, versuchen Stereotype und Vorurteile abzubauen und das Selbstbewusstsein von Roma in Sachsen zu stärken.

 

Der Publikumspreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Im Falle eines Gewinns würden Romnao Sumnal e.V. das Preisgeld für den Ausbau ihrer Jugendarbeit und die Umsetzung des Projekts „Wissen macht Stark – Bildungsprojekt für junge Roma in Leipzig“ verwenden. „Roma sind in Deutschland leider immer noch stark diskriminiert besonders im Bereich Bildung und Schule führt dies zu einer starken Benachteiligung. Dagegen müssen wir ankämpfen – Wir Roma wollen die gleichen Chancen für unsere Kinder wie alle anderen Bürger und Einwohner Deutschlands“ so Gjulner Sejdi erster Vorsitzender von Romano Sumnale e.V. und BfDT-Botschafter für Demokratie und Toleranz 2016.

 

Bundesweit sind in diesem Jahr rund 600 Personen und Projekte im Rennen um den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreis 2016. Insgesamt waren über 900 Projekte und Personen nominiert. Der Preis würdigt das freiwillige Engagement der Menschen und all derjenigen, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen sichtbar machen. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte die Gewinnerinnen und Gewinner in den jeweils mit 5.000 Euro dotierten fünf Kategorien. Alle anderen Teilnehmenden haben nun die Chance den Publikumspreis zu gewinnen. Die feierliche Preisverleihung findet am 5. Dezember 2016 in Berlin statt.

 

Der Deutsche Engagementpreis wird seit 2009 vergeben. Träger ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss großer Dachverbände und unabhängiger Organisationen des gemeinnützigen Sektors sowie von Expertinnen und Experten. Förderer des Deutschen Engagementpreises sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Generali Zukunftsfonds sowie die Deutsche Fernsehlotterie. Alle drei Förderer setzen sich kontinuierlich für die Stärkung und Wertschätzung des zivilen Engagements in Deutschland ein.

 

Votet für uns, hier kommt ihr direkt auf unsere Voting-Seite:

 

 

https://www.deutscher-engagementpreis.de/mitmachen/publikumspreis/voting-detail/?tx_epawards_voting%5BawardWinner%5D=505&tx_epawards_voting%5Baction%5D=show&tx_epawards_voting%5Bcontroller%5D=Vote&cHash=efc8c80ddc72302ce8d05506baebbb98

 

 

 

 

 

 


Gedenkreise nach Auschwitzgemeinsam mit der Delegation des Zentralrats deutscher Sinti und Roma01.08. bis 05.08.2016

Gedenkreise nach Auschwitz

gemeinsam mit der Delegation des Zentralrats deutscher Sinti und Roma

01.08. bis 05.08.2016

Auschwitz war die Hölle – doch das was danach kam hat mich mein Leben lang traumatisiert“ Peter Höllenreiner – Auschwitzüberlebender

 

 

Der 02. August ist ein trauriger Tag in der Geschichte der Roma und Sinti Europas. An diesem Tag wurde 1944 das „Zigeunerlager“ in Auschwitz aufgelöst, die noch arbeitsfähigen Menschen wurden in andere Lager weiter verschleppt. Alle verbliebenen wurden in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 ermordet. Es waren 2897 Männer, Frauen und Kinder.

 

Durch einen Erlass Himmlers wurden im Jahr 1943 das „Zigeunerlager Auschwitz“ errichtet. In den darauffolgenden zweieinhalb Jahren wurden insgesamt wurden 20.943 Roma und Sinti dorthin deportiert. Mehr als die Hälfte der Häftlinge starben im Lager an Mangelernährung, Krankheiten, durch die Folgen medizinischer Experimente oder wurden erschossen und vergast. Im „Zigeunerlager Auschwitz“ wurden 371 Kinder geboren, von denen keines überlebte. Bei einem großen Teil der Häftlinge ließen sich später die einliefernden Polizeidienststellen und deren „Dienststellen für Zigeunerfragen“ identifizieren, auch Leipzig ist in dieser Liste der Deutschen Städte zu finden. Unterstützung erhielt die Leipziger Polizei bei diesem Verbrechen damals vor allem vom Ethnologischen Institut der Universität Leipzig.

 

Nach Schätzungen wurden in Deutschland und im nationalsozialistisch besetzten Europa 500.000 Roma und Sinti ermordet. Der 02.August gilt als Gedenktag an den Genozid an den Roma und Sinti und wird in Polen seit einigen Jahren als staatlicher Feiertag begangen. Leider haben sich bisher weder Deutschland noch andere EU-Staaten dieser Tradition angeschlossen. Der Genozid an den Sinti und Roma bleibt nach wie vor ein tabuisiertes trauriges Thema.

 

Seit mehreren Jahren treffen sich Sinti und Roma aus ganz Europa an diesem Tag in Auschwitz und gedenken gemeinsam ihren Opfern. Aus Polen, Ungarn, Österreich, Frankreich und Deutschland reisten auch in diesem Jahr wieder Überlebende und deren Angehörige an und gedachten gemeinsam mit polnischen Regierungsvertretern und Vertretern aus Ungarn, Österreich und Deutschland - wie z.B. der Nordrhein Westfälischen (Ministerin für Schule und Weiterbildung Bündnis 90 / Die Grünen) Sylvia Löhrmann - den Opfern. Erstmals waren in diesem Jahr auch Vertreter des sächsischen Romavereins Romano Sumnal e.V. zu dieser Reise eingeladen. Was mir als Mitglied von Romano Sumnal e.V. zum ersten Mal ermöglichte Roma und Sinti zu treffen, die die Hölle Auschwitz überleben konnten.

 

Unsere Reise dauerte fünf Tage. Höhepunkt bildete die offizielle Gedenkveranstaltung am 02.08. an den Baracken des ehemaligen „Zigeunerlagers“ in Auschwitz Birkenau. Sinti- und Romavertreter aus Ungarn, Österreich, Frankreich und Deutschland sprachen hier und appellierten an die heutige Gesellschaft aus den alten Vergehen zu lernen und diese nicht zu wiederholen. Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats der deutschen Sinti und Roma sagte in seiner Rede: Heute müssen wir miterleben, wie nationalistische und populistische Bewegungen die Spaltung Europas immer weiter vorantreiben. Für uns Sinti und Roma bergen diese sich verschärfenden gesellschaftlichen Konflikte eine große Gefahr. Denn antidemokratische Strömungen brauchen Feindbilder, um die Ängste von Menschen für ihre politischen Zwecke auszubeuten. Dabei fällt Minderheiten stets die Rolle des Sündenbocks zu.“

 

Die Gedenkveranstaltungen wurden ebenfalls von 350 jugendlichen Roma und Sinti aus ganz Europa besucht. Die sich in diesem Rahmen zu einer Jugendbegenung des europäischen Roma-Jugend-Netwerkes TERNYPE unter dem Motto „Dik he na bister – Look and don't forget“ in Auschwitz trafen. Ein besonderer Höhepunkt dieser Jugendbildungsfahrt waren die Begegnungen mit Zeitzeugen, wie zum Beispiel dem Auschwitzüberlebenden Peter Höllenreiner, der nach mehr als 70 Jahren zum ersten mal wieder an diesen schrecklichen Ort zurück kam und den jungen Roma und Nicht- Roma vor allem eines mitgeben wollte: „Egal woher ein Mensch kommt und wer er ist, man muss allen Menschen gleich gegenübertreten und darf niemanden dafür unterdrücken, dass er anders ist als man selbst“. Höllenreiner, der im Alter von drei bis sechs Jahren im KZ leben musste und gemeinsamen mit seinen Geschwistern zu den Kindern gehörte, die vom Lagerarzt Mengele zu grausamen medizinischen Versuchen missbraucht wurden, erzählte aber vor allem eines: Die Zeit in Auschwitz sei schlimm gewesen, noch viel stärker habe ihn aber die Diskriminierung und Unterdrückung traumatisiert, die er während seiner Kindheit und Jugend nach dem Krieg in München erleben musste. Diese sei bis heute existent und Höllenreiner gab den jugendlichen Roma und Sinti mit auf den Weg stark zu sein und ihre Zugehörigkeit und Kultur nicht zu verstecken.

 

Auch aus Sachsen waren Vertreter des Roma Vereins Romano Sumnal e.V. zur Gedenkreise und zur Jugendbegenungsfahrt eingeladen. Leider konnten die jungen Mitglieder des Vereins nicht an der Fahrt teilnehmen. Drei von Ihnen leben mit einer Duldung in Deutschland, ihnen wurde die Ausreise nach Polen nicht gestattet. Trotz wochenlanger Bemühungen des Zentralrats der deutschen Sinti und Roma, des Dokumentationszentrums und des sächsischen Vereins Romano Sumnal und trotz vieler prominenter Unterstützer aus Politik, Kirche und Gesellschaft in Sachsen konnte die Leipziger Ausländerbehörde nicht umgestimmt werden: Was jungen Roma in anderen deutschen Städten ermöglicht wurde, blieb in Leipzig unmöglich. Nach Aussage der Ausländerbehörde wäre eine Auslandsreise im Rahmen einer Klassenfahrt nach Auschwitz möglich gewesen, eine Reise nach Auschwitz für Angehörige einer Opfer-Gruppe zum Gedenken an ihre Opfer im Nationalsozialismus blieb unmöglich. Diese Ablehnung machte die Jugendlichen so betroffen, dass alle beschlossen sich solidarisch zu erklären und in Leipzig zu bleiben. Dieses Ereignis hat wieder einmal mehr gezeigt wie viel Aufarbeitung in Deutschland noch fehlt und das der Genozid an den Roma und Sinti noch lange nicht in allen Köpfen präsent ist.

 

 

Unsere Gedenkreise endete am Donnerstagabend den 04.08.2016 mit einer festlichen Bootsfahrt auf der Weichsel, bei der es an Musik, Tanz und guter Laune nicht fehlte. Auf die Frage einer Mitreisenden, warum wir nach solch traurigen Erlebnissen und Erinnerungen mit einem Fest abschließen würden, antwortete Herr Rose, Vorsitzender des Zentralrats: „Wir feiern am Ende dieser Woche jedes Jahr das wir überlebt haben und weiter überleben werden!“


 

Neu:

 OFFENER BRIEF

AN DEN OBERBRÜRGERMEISTER DER STADT LEIPZIG

 

        Leipzig, den 28.,07.2016

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Jung,

 

der 02. August ist ein trauriger Tag in der Geschichte der Sinti und Roma Europas. An diesem Tag wurde 1944 das „Zigeunerlager“ in Auschwitz aufgelöst, die noch arbeitsfähigen Sinti und Roma wurden in andere Lager weiterverschleppt. Alle verbliebenen Sinti und Roma wurden danach, in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 ermordet. Es waren 2897 Männer, Frauen und Kinder. Nach Schätzungen wurden im nationalsozialistisch besetzten Europa 500.000 Sinti und Roma ermordet.

Seit mehreren Jahren treffen sich Sinti und Roma aus ganz Europa an diesem Tag in Auschwitz und gedenken gemeinsam ihren Opfern.

 

Zusammen mit dem internationalen Roma Jugendnetzwerk TERNYPE organisiert das Dokumentations- und Kulturzentrum deutscher Sinti und Roma in diesem Jahr in Krakau unter dem Titel „Dikh he na Bister” („Look and don’t forget“) eine Veranstaltung mit über 350 jungen Roma und Nicht-Roma aus ganz Europa, die auch an dem Gedenkakt am 2. August teilnehmen werden. Zu diesem Treffen wurden auch fünf leipziger Roma eingeladen. Leider leben drei dieser Jugendlichen mit einer Duldung in Leipzig, eine Reise ins europäische Ausland ist für sie nicht möglich. Es sei denn, die zuständigen Ausländerbehörde entscheidet sich Ihnen für den Ausnahmefall eine Reisegenehmigung zu erteilen. Letztere konnte trotz unserer wochenlangen Bemühungen bisher leider keine Möglichkeit finden, den Jugendlichen diese Reise zu ermöglichen. Die Teilnahme an einer Klassenfahrt, so heißt es wäre gesetzlich möglich, die Gedenkreise nach Auschwitz leider nicht, da es keine schulische Fahrt sei. Andere Städte in Deutschland sahen den Stellenwert dieser Fahrt nach Auschwitz so hoch, dass Sie Wege finden konnten, ihren Jugendlichen die Reise zu ermöglichen.

 

Leider werden die Opfer der Sinti und Roma im Nationalsozialismus immer noch nicht stark genug in der Öffentlichkeit thematisiert. In Geschichtsbüchern und im Schulunterricht findet man nur wenig dazu. In der Gesellschaft ist auch nur wenig bekannt über den Völkermord an den Sinti und Roma. Statt dessen sind Stereotype, Vorurteile und Stigmatisierungen den Sinti und Roma gegenüber immer noch weit verbreitet. Veranstaltungen, wie die Veranstaltung in Auschwitz dieses Jahr, helfen jungen Roma in Deutschland und Europa ihr Selbstbewusstsein zu stärken, für sich zu kämpfen und tragen zum Empowerment bei. Lassen Sie Leipzig nicht die Stadt in Deutschland sein, die Ihren jungen Roma dies verwehrt. Wir möchten Sie daher öffentlich darum Bitten, unser Anliegen zu unterstützen und auch den Leipziger Roma die Teilnahme an dieser so wichtigen Gedenkfahrt zu ermöglichen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Gjulner Sejdi

1. Vorsitzender

Romano Sumnal - Verein für Roma-Kulturvermittlung und
politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Romaaktivismus e.V.

 

BfDT-Botschafter für Demokratie und Toleranz 2016

 

 

Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.

 

Initiative „Geschichte vermitteln“

 

Christian Wolff, Pfarrer i.R.

 

Monika Lazar

Mitglied des Deutschen Bundestags (Bündnis 90 / die Grünen)

 

Juliane Nagel

Mitglied des Sächsischen Landtags (die Linke)

 

Stephan Bosch

Leipziger Friedenspreisträger 2009

 

Petra Čagalj Sejdi

Mitglied des Leipziger Stadtrats (Bündnis 90 / Die Grünen)

 

Christin Melcher

Sprecherin Bündnis 90 / Die Grünen KV Leipzig

 

 

Michael_a Wermes, stellvertretende_r Vorsitzende_r von Die PARTEI
Sachsen und Blogger_in 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Romano Sumnal e.V.


 

Neu:

 

Leipziger Roma freuen sich über die Auszeichnung „Botschafter für Demokratie und Toleranz“

 

Wir freuen uns sehr darüber, dass unser Vorsitzender Gjulner Sejdi am 23.05. zum Botschafter für Demokratie und Toleranz des Bündnisses für Demokratie und Toleranz gegen Dextremismus und Gewalt ausgezeichnet wurde und danken allen, die unseren Verein und Herrn Sejdi in den vergangenen Jahren bei unserer Arbeit im Kampf gegen Antiromaismus und für eine Gleichberechtigung der Roma in Sachsen unterstützt haben.

 

Die Auszeichnung „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ wurde am 23.05. in Berlin zum 15. Mal vergeben. Von 195 vorgeschlagenen engagierten Personen, Initiativen und Bürgerbündnissen konnten fünf Botschafter ausgezeichnet werden.

 

Gjulner Sejdi engagiert sich seit vielen Jahren für Roma in Leipzig, Sachsen und Deutschland. Er setzt sich für die Gleichberechtigung der Roma in Sachsen ein, kämpft für unsere gemeinsame Emanzipation kämpft gegen Antiromaismus.

Leider sind Vorurteile gegen Roma, Unterdrückung und Stereotypisierung immer noch in allen Schichten der Gesellschaft weit verbreitet und machen ein gleichberechtigtes Leben von Roma in Deutschland schwer möglich. Besonders aus diesem Grund sind Auszeichnungen wie „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ eine wichtige Anerkennung, die unserem Verein Kraft gibt weiter zu arbeiten.

Vielen Dank an alle die uns bisher auf unserem Weg unterstützt haben.

https://www.youtube.com/watch?v=QnfFquyh4cs

 

 

Romano Sumnal e.V.

 

 

 

Wer wir sind

Wir sind ein Verein von Roma und Gadze (Nicht-Roma) in Sachen mit Hauptsitz in Leipzig.

 

 

Was wir leisten

Wir kümmern uns um die Vermittlung Romakultur in Sachsen, sind politisch aktiv und engagieren uns gegen Antiromaismus. Daneben bieten wir allen Roma in Sachsen Beratung und Hilfe an.

 

Kontakt

Romano Sumnal e.V.

Roma Infobüro

Ludwigsburger Str. 14

04209 Leipzig

 

romano-sumnal@web.de

www.facebook.com/romanosumnal/

 


Beratung und Information


Unsere erste Sprechstunde in diesem Monat findet am 14.04. von 13.00 bis 15.00 statt. Danben können gerne Termine per E-Mail oder Telefon (01573 5225299) vereinbart werden.